Freier Chor Velten 1887 e.V.Freier Chor Velten 1887 e.V.


Presse


Spende von 1000 € übergeben

1000 € für Japan ersungen




















"Der Freie Chor Velten wird im kommenden Jahr 13 Ensembles der Region empfangen"

                                                                                                           MAZ, 11. November 2009                                                                                                                  von Rotraud Wieland

VELTEN - Natürlich hatten auch die Veltener Sängerinnen und Sänger dieses Ereignis gewürdigt, allerdings bereits am 3. Oktober, dem Tag der Deutschen Einheit. Zusammen mit dem Spandauer Vokalensemble Berlin gaben sie in der katholischen Kirche ein Festkonzert, um damit im gemeinsamen Gesang von ehemals West- und ehemals Ost-Sängern deutsche Gemeinsamkeit zu symbolisieren. Ein Miteinander, das begeistert aufgenommen wurde, sowohl von den Zuhörern als auch von den Mitgliedern beider Klangkörper, die auch künftig in Verbindung bleiben werden.
Es sei ihr Anliegen, so Pressesprecher Matthias Jachnow, ihren traditionellen Chor nicht nur als bedeutendes Veltener Kulturgut zu pflegen, sondern ihn auch als eine Basis örtlicher Integrationsmöglichkeit zu sehen. So seien von den 52 Mitgliedern etwa zehn Neubürger. Beim gemeinsamen Singen gebe es keine sozialen Unterschiede. Jeder bemühe sich, den richtigen Ton zu treffen, ergänzt die Vorsitzende Roswitha Pasche.
Chorleiter Bernd Gawande, auch er ein ehemaliger „Wessi“, füge das Ganze zu einem einheitlichen Klangerlebnis zusammen, zu einem Stück gelebter Vereinigung. Die Veltener Sänger können auf ein Jahr voller wichtiger Ereignisse zurückblicken: Sie errangen den dritten Platz in der Kategorie „Gemischte Chöre“ beim Landeschorwettbewerb in Templin, nahmen das erste Mal am Chorfest in Rheinsberg teil und entsandten mit den beiden Sägerinnen Melanie Pape und Ulrike Gawande zwei Teilnehmerinnen für das Projekt „Missa Lyrika“ des Fritz-Höft-Chores des Brandenburgischen Chorverbandes.
Doch im kommenden Jahr steht den Chormitgliedern ein besonderes Ereignis ins Haus: Die Ausrichtung des Kreissängerfestes am 5. Juni 2010 in Velten. Als Gastgeber werden sie aus diesem Anlass 13 Chöre aus dem Sängerkreis Oberhavel empfangen. Dafür ist bereits eine Arbeitsgruppe gegründet worden, die nach konzeptionellen Überlegungen im Januar mit der konkreten Organisation beginnen wird.
Doch bis es soweit ist, wird intensiv geprobt. Vor allem für das traditionelle Weihnachtskonzert, für das Chorleiter Bernd Gawande das bekannte Repertoire aufpoliert und es mit Neueinstudierungen versetzt. Dazu gehört zum Beispiel eine Böhmische Weihnachtsmesse oder Teile aus Händels „Messias“.
Es gelte, so der Chorleiter, solche Stücke zu finden, die die Sängerinnen und Sänger fordern, aber nicht überfordern. „Er treibt uns an wie ein Sklaventreiber“, scherzt Roswitha Pasche. Aber nur dadurch gelingt es ihm, das Größtmögliche aus seinen Schützlingen herauszuholen.
Nach anfänglichen Lockerungs- und Stimmübungen mit „Naneninonu“ bei den Proben zum großen Weihnachtskonzert lässt Bernd Gawande von Händel die ersten Zeilen „Würdig ist das Lamm, das da starb und hat versöhnet uns mit Gott...“ anstimmen, und bereits da ist er zu hören, der Wohlklang, mit dem der Freie Chor Velten seine Zuhörer seit Jahrzehnten zu erfreuen versteht.
Davon können sich die Bewohner von Velten-Süd am 4. Dezember und die Mitarbeiter des Ofen- und Keramikmuseums sowie der Ofenfabrik Schmidt & Lehmann am 13. Dezember bereits in Konzert-Voraufführungen überzeugen.





Märkische Allgemeine Zeitung, 23.12.2008





Konrad Pape, am längsten als aktiver Sänger im Chor, im MAZ - Portrait


Oranienburger Generalanzeiger, 27. Dezember 2007





Neuer Chor-Informationsflyer zum pdf-Download hier klicken



Brandenburg Cantat 2/2007
"Brandenburg Cantat", die Verbandszeitschrift des Brandenburgischen Chorverbandes, bietet wichtige Informationen für Mitglieder und Förderer und enthält darüber hinaus interessante Artikel über Ereignisse rund um den Chorgesang. Die Ausgaben von "Brandenburg Cantat" stehen kostenlos als pdf-Download auf den Internetseiten des Brandenburgischen Chorverbandes zur Verfügung, und ab sofort auch an dieser Stelle.


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Brandenburg Cantat #2/2007   #3/2007   
                                                      #1/2008   #2/2008  #3/2008


Märkische Allgemeine, 18. Juni 2007

Rotraud Wieland

"Wilfried Jachnow ist jetzt Ehrenchorleiter
Beifallsstürme beim Festkonzert zum 120-jährigen Bestehen des Freien Chores Velten 1887"


Velten - Es war vorauszusehen, dass die Überreichung der Urkunde an Wilfried Jachnow, die seine Ernennung zum Ehrenchorleiter des Freien Chores Velten besiegelt, nicht ohne Emotionen verlaufen würde. Als die Vereinsvorsitzende Roswitha Pasche die Verdienste von Wilfried Jachnow hervorhob, der zurzeit durch den unglücklichen Verlauf einer Krankheit im Rollstuhl sitzen muss, versagte ihr die Stimme. Auch die übrigen Chormitglieder und viele Besucher im Saal konnten sich ihrer Rührung nicht erwehren.

37 Jahre hat der Geehrte den Freien Chor Velten außerordentlich erfolgreich geführt, mit ihm die Zelter-Plakette errungen und an vielen, auch internationalen, Festivals und Leistungsvergleichen teilgenommen. Nun feierte das Ensemble am Sonnabend in der Turnhalle am Rathaus sein 120-jähriges Bestehen mit einem großen Festkonzert unter dem Motto "Es schlagen freudig unsere Herzen".

Viel Freude kam auf beim Anhören eines Programmes, das unter dem vertretungsweisen Dirigat von Bernd Gawande einen repräsentativen Auszug aus der großen Breite des Repertoires bot. Und das in einer Qualität, die diesen Laienchor weit hervorhebt durch seine Klangschönheit, Homogenität und Kultiviertheit. Ob beim bravourös einführenden "conquest of paradise", der zarten "Frühlingsahnung" von Mendelssohn-Bartholdy, dem tänzerisch-beschwingten "Schön ist’s wenn der Sommerwind weht" oder dem "Hoch auf die (Veltener!) Feuerwehr". Als die fast 50 Damen und Herren als Zugabe nicht nur "Das Orchester", sondern auch "Das Glöckchen" mit der Solo-Sopranstimme von Babette Lehmann intonierten, erhoben sich die Zuhörer von den Plätzen und dankten mit stehenden Ovationen.

Mit den Worten "Danke, dass es euch gibt", hatte auch Bürgermeister Heiko Manthey dem Chor seine Anerkennung gezollt und als Geburtstagsgeschenk einen 200-Euro-Scheck überreicht. Die Vorsitzende des Sängerkreises Oberhavel, Ingrid Christukat, flocht in ihre Glückwünsche die Bewunderung für das breite Spektrum, die überzeugende stilistische Darbietungsweise, die einfühlsame Interpretation und den homogenen Chorklang mit ein.

Nicht zu vergessen die stets lockere Programmgestaltung bei Konzerten des Freien Chores Velten. Dazu gehörten die humorigen Moderationen von Steffen Barthels und Daniela Nitz sowie die Chorbegleitungen und Solo-Einlagen von Pianist Christian Ernst.

Dazu gehörten aber vor allem die Auftritte des kleinen, zehn Mitglieder starken Ablegers "Voce Libera" unter Leitung von Bernd Gawande, der Titel wie "Der Mörder ist immer der Gärtner" schon mal in einen gesungenen Krimi verwandelte. Hauptperson: Steffen Barthels als Gärtner, Verdächtiger und Opfer.




Märkische Allgemeine, 13. Juni 2006

Rotraud Wieland

"Mit der ,Märkischen Heide´ fröhlich eingestimmt"

Hennigsdorf  - (...) In der katholischen Kirche vom Vorsitzenden des Seniorenbeirats, Harald Politz, eröffnet, zeigten die jungen Musiker am Sonntagnachmittag einmal mehr, was sie gelernt haben. Mit dem Vorspiel Nr. 1 einer Orchester-Suite von Wolfgang Amadeus Mozart gelang ihnen ein feierlich beschwingter Auftakt. Den griff Moderator und Chormitglied Steffen Barthels auf, um die ersten Stücke der Veltener Sängerinnen und Sänger anzusagen. Sie kündeten in Volksliedern von der Macht der Musik, von Liebe, Sehnsucht und der Schönheit der Natur. Das Kammerorchester fügte im Mozart-Jahr ein zweites Stück dieses Komponisten an und ließ aus der „Hochzeit des Figero“ den Grafen ein Tänzchen wagen.

Der Freie Chor Velten unter der langjährigen Leitung von Wilfried Jachnow kann mit seiner Klangfülle, Disziplin und Ausdruckskraft als einer der besten Laienchöre bezeichnet werden. Weniger bekannt ist sein keliner Ableger, der sich „Voce Libera“ nennt und in dem fünf Damen und Herren unter der Leitung von Bernd Gawande das Repertoire zumeist mit beschwingten Stücken vervollständigen. Dazu gehörte am Sonntagnachmittag ein heiterer bäuerlicher Tanz, die „Bourree of W.A.“, die der Vater Leopold Mozart einst für seinen Sohn geschrieben hatte. Die ließ Bernd Gawande sehr getragen singen, bis Steffen Barthels „empört“ nach vorne trat und um etwas mehr Tempo bat. Dem kamen die Sänger mit sichtlichem Spaß nach, ebenso wie sie „The drunken sailor“, den betrunkenen Seemann, nicht nur singen, sondern glucksen, hicksen und kichern ließen, was beim Publikum natürlich gut ankam.

Dem setzte das Kammerorchester mit „Pomp and circumstance“ Nr. 1 von Edgar Elgar ein zum Teil sehr hymnisches Werk entgegen, und der Chor, nun wiederum in großer Besetzung, bewies, dass er ein ganzes Orchester zu intonieren in der Lage ist. Mit der „Warnung“ (W. A. Mozart) an die Väter, ihre jungen Mädchen, diese Zuckerplätzchen, einzusperren, mit einem beschwingten Lied aus Dalmatien, dem Gospel „Kum ba ja, my Lord“, sowie dem „Abendchor“ endete der letzte Teil. Die wehmütige Abschiedsstimmung durchbrachen die Sänger gemeinsam mit dem Jugendkammerorchester und der „Märkischen Heide“ (...)



Märkische Allgemeine, 16. Mai 2006

von Rotraud Wieland

"Wolfgang Amadeus Mozart gehuldigt und Wilfried Jachnow geehrt"

Velten - Es war ein Konzert mit Turbulenzen im Vorfeld, mit daraus resultierenden Umbesetzungen und so voller Überraschungen. Dass mit dem in der Turnhalle stattfindenden musikalischen Ereignis der Genius Wolfgang Amadeus Mozart in seinem 250. Geburtstag gehuldigt werden sollte, ging aus der Programmfolge hervor. Dass es aber auch ein Fest für Wilfried Jachnow aus Anlass seines 40-jährigen Chorleiter-Jubiläums wurde, machte ihn verlegen und glücklich zugleich. Dabei hatte er nicht nur am Dirigentenpult gestanden, sondern bei „Voce Libera“, dem kleinen Chor-Ableger unter Leitung von Bernd Gawande, selbst mitgesungen.

Gundula Goral, Vereinsvorsitzende vom Freien Chor Velten, hielt eine kleine Laudatio, in der sie dem Chef dankte für seinen „Enthusiasmus, uns immer wieder zu noch besseren Leistungen zu motivieren“. Der Präsident des Brandenburgischen Chorverbandes, Karl-Heinz Paula, Ehrenurkunde und Anstecknadel, Ulrike Gawande ein von den Chormitgliedern liebevoll zusammengestelltes dickes „Buch der guten Wünsche“, und Bürgermeister Heiko Manthey würdigte und dankte Wilfried Jachnow für sein Engagement, das sowohl den Chor als auch der Stadt Velten zur Ehre gereiche.

Das Programm, das Wilfried Jachnow zuvor seinem Publikum in der gut gefüllten Turnhalle bot, war mit Kompositionen von Robert Schumann, Joseph Haydn, Felix Mendelsohn-Bartholdy oder Friedrich Silcher sowohl Frühlingshaft beschwingt als auch im zweiten Teil mit den anspruchsvollen Mozart-Kompositionen mit Schwierigkeiten angereichert. Das betraf die nicht nur die sehr getragen interpretierte „Weihe des Gesang“ aus der „Zauberflöte“, sondern insbesondere auch das „Ave verum corpus“. Letzteres, ein manchmal von Leihen-Chören arg strapaziertes Stück, aber wie es Wilfried Jachnow mit seinen 27 Sängerinnen uns 14 Sängern erarbeitet hatte, das war besonders in den leisen Tönen gleichermaßen ausdrucksstark als auch die Seele berührend. Gleiches galt für die „Warnung“ und für die Kantate „Dir, Seele des Weltalls, o Sonne“. In diesem Stück hatte Karen Rettinghaus von der Komischen Oper Berlin mit klaren, in den Höhen warmbleibenden Sopran kurzfristig die Zwischenarie übernommen, genauso wie sie zuvor dem Publikum mit „Rusalkas Lied an den Mond“ von Antonin Dvorák andachtsvollen Genuss bescherte.

(...) Lydia Kabus und Wencke Stölzel vom Landessinfonieorchester Brandenburg traten mit vier Violin-Solostücken auf, und der Komponist und Pianist Christian Ernst gab dem Chor auf dem Klavier mehrmals eine einfühlsame Begleitung.

Bilder vom Frühjahrskonzert des Freien Chores Velten gibt es hier
Märkische Allgemeine, 18.03.2006:
» Singe, wem Gesang gegeben - Der Freie Chor Velten 1887 e. V. hält Traditionen aufrecht


"Der Hüter des Schatzes"

Märkische Allgemeine, 21.03.2005:
Velten sang für Koh Phi Phi ...pdf
 
Velten Journal 2/2005:
Benefizkonzert zugunsten der thailändischen Insel Koh Phi Phi war ein toller Erfolg ... pdf



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