Presse
"Der
Freie Chor Velten wird im kommenden Jahr 13 Ensembles der Region
empfangen"
MAZ, 11. November 2009
von Rotraud Wieland
VELTEN -
Natürlich hatten auch die Veltener Sängerinnen und
Sänger dieses
Ereignis gewürdigt, allerdings bereits am 3. Oktober, dem Tag
der
Deutschen Einheit. Zusammen mit dem Spandauer Vokalensemble Berlin
gaben sie in der katholischen Kirche ein Festkonzert, um damit im
gemeinsamen Gesang von ehemals West- und ehemals Ost-Sängern
deutsche
Gemeinsamkeit zu symbolisieren. Ein Miteinander, das begeistert
aufgenommen wurde, sowohl von den Zuhörern als auch von den
Mitgliedern
beider Klangkörper, die auch künftig in Verbindung
bleiben werden.
Es sei ihr Anliegen, so Pressesprecher Matthias
Jachnow, ihren traditionellen Chor nicht nur als bedeutendes Veltener
Kulturgut zu pflegen, sondern ihn auch als eine Basis
örtlicher
Integrationsmöglichkeit zu sehen. So seien von den 52
Mitgliedern etwa
zehn Neubürger. Beim gemeinsamen Singen gebe es keine sozialen
Unterschiede. Jeder bemühe sich, den richtigen Ton zu treffen,
ergänzt
die Vorsitzende Roswitha Pasche.
Chorleiter Bernd Gawande, auch er ein
ehemaliger „Wessi“, füge das Ganze zu
einem einheitlichen Klangerlebnis
zusammen, zu einem Stück gelebter Vereinigung. Die Veltener
Sänger können auf ein Jahr voller
wichtiger Ereignisse zurückblicken: Sie errangen den dritten
Platz in
der Kategorie „Gemischte Chöre“ beim
Landeschorwettbewerb in Templin,
nahmen das erste Mal am Chorfest in Rheinsberg teil und entsandten mit
den beiden Sägerinnen Melanie Pape und Ulrike Gawande zwei
Teilnehmerinnen für das Projekt „Missa
Lyrika“ des Fritz-Höft-Chores
des Brandenburgischen Chorverbandes.
Doch im kommenden Jahr steht den
Chormitgliedern ein besonderes Ereignis ins Haus: Die Ausrichtung des
Kreissängerfestes am 5. Juni 2010 in Velten. Als Gastgeber
werden sie
aus diesem Anlass 13 Chöre aus dem Sängerkreis
Oberhavel empfangen.
Dafür ist bereits eine Arbeitsgruppe gegründet
worden, die nach
konzeptionellen Überlegungen im Januar mit der konkreten
Organisation
beginnen wird.
Doch bis es soweit ist, wird intensiv geprobt.
Vor allem für das traditionelle Weihnachtskonzert,
für das Chorleiter
Bernd Gawande das bekannte Repertoire aufpoliert und es mit
Neueinstudierungen versetzt. Dazu gehört zum Beispiel eine
Böhmische
Weihnachtsmesse oder Teile aus Händels
„Messias“.
Es gelte, so der Chorleiter, solche Stücke zu
finden, die die Sängerinnen und Sänger fordern, aber
nicht überfordern.
„Er treibt uns an wie ein Sklaventreiber“, scherzt
Roswitha Pasche.
Aber nur dadurch gelingt es ihm, das
Größtmögliche aus seinen
Schützlingen herauszuholen.
Nach anfänglichen Lockerungs- und Stimmübungen
mit „Naneninonu“ bei den Proben zum
großen Weihnachtskonzert lässt
Bernd Gawande von Händel die ersten Zeilen
„Würdig ist das Lamm, das da
starb und hat versöhnet uns mit Gott...“ anstimmen,
und bereits da ist
er zu hören, der Wohlklang, mit dem der Freie Chor Velten
seine Zuhörer
seit Jahrzehnten zu erfreuen versteht.
Davon können sich die Bewohner von Velten-Süd
am 4. Dezember und die Mitarbeiter des Ofen- und Keramikmuseums sowie
der Ofenfabrik Schmidt & Lehmann am 13. Dezember bereits in
Konzert-Voraufführungen überzeugen.

Märkische
Allgemeine Zeitung, 23.12.2008

Konrad
Pape, am längsten als aktiver Sänger im Chor, im MAZ
- Portrait
Oranienburger Generalanzeiger,
27. Dezember 2007

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Chor-Informationsflyer zum pdf-Download hier
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"Brandenburg
Cantat", die Verbandszeitschrift des Brandenburgischen Chorverbandes,
bietet wichtige Informationen für Mitglieder und
Förderer und enthält
darüber hinaus interessante Artikel über Ereignisse
rund um den
Chorgesang. Die Ausgaben von "Brandenburg Cantat"
stehen kostenlos als pdf-Download auf den Internetseiten des
Brandenburgischen Chorverbandes zur Verfügung, und ab sofort
auch an
dieser Stelle.
hier
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Brandenburg
Cantat #2/2007 #3/2007
#1/2008
#2/2008
#3/2008
Märkische Allgemeine, 18. Juni
2007
Rotraud
Wieland
"Wilfried
Jachnow ist jetzt
Ehrenchorleiter
Beifallsstürme
beim Festkonzert zum 120-jährigen Bestehen des Freien Chores
Velten 1887"
Velten -
Es war vorauszusehen, dass die Überreichung der Urkunde an
Wilfried
Jachnow, die seine Ernennung zum Ehrenchorleiter des Freien Chores
Velten besiegelt, nicht ohne Emotionen verlaufen würde. Als
die
Vereinsvorsitzende Roswitha Pasche die Verdienste von Wilfried Jachnow
hervorhob, der zurzeit durch den unglücklichen Verlauf einer
Krankheit
im Rollstuhl sitzen muss, versagte ihr die Stimme. Auch die
übrigen
Chormitglieder und viele Besucher im Saal konnten sich ihrer
Rührung
nicht erwehren.
37 Jahre hat der Geehrte den
Freien Chor
Velten außerordentlich erfolgreich geführt, mit ihm
die Zelter-Plakette
errungen und an vielen, auch internationalen, Festivals und
Leistungsvergleichen teilgenommen. Nun feierte das Ensemble am
Sonnabend in der Turnhalle am Rathaus sein 120-jähriges
Bestehen mit
einem großen Festkonzert unter dem Motto "Es schlagen freudig
unsere
Herzen".
Viel Freude kam auf beim Anhören eines
Programmes,
das unter dem vertretungsweisen Dirigat von Bernd Gawande einen
repräsentativen Auszug aus der großen Breite des
Repertoires bot. Und
das in einer Qualität, die diesen Laienchor weit hervorhebt
durch seine
Klangschönheit, Homogenität und Kultiviertheit. Ob
beim bravourös
einführenden "conquest of paradise", der zarten
"Frühlingsahnung" von
Mendelssohn-Bartholdy, dem tänzerisch-beschwingten
"Schön ist’s wenn
der Sommerwind weht" oder dem "Hoch auf die (Veltener!) Feuerwehr". Als
die fast 50 Damen und Herren als Zugabe nicht nur "Das Orchester",
sondern auch "Das Glöckchen" mit der Solo-Sopranstimme von
Babette
Lehmann intonierten, erhoben sich die Zuhörer von den
Plätzen und
dankten mit stehenden Ovationen.
Mit den Worten
"Danke, dass
es euch gibt", hatte auch Bürgermeister Heiko Manthey dem Chor
seine
Anerkennung gezollt und als Geburtstagsgeschenk einen 200-Euro-Scheck
überreicht. Die Vorsitzende des Sängerkreises
Oberhavel, Ingrid
Christukat, flocht in ihre Glückwünsche die
Bewunderung für das breite
Spektrum, die überzeugende stilistische Darbietungsweise, die
einfühlsame Interpretation und den homogenen Chorklang mit ein.
Nicht
zu vergessen die stets lockere Programmgestaltung bei Konzerten des
Freien Chores Velten. Dazu gehörten die humorigen Moderationen
von
Steffen Barthels und Daniela Nitz sowie die Chorbegleitungen und
Solo-Einlagen von Pianist Christian Ernst.
Dazu
gehörten
aber vor allem die Auftritte des kleinen, zehn Mitglieder starken
Ablegers "Voce Libera" unter Leitung von Bernd Gawande, der Titel wie
"Der Mörder ist immer der Gärtner" schon mal in einen
gesungenen Krimi
verwandelte. Hauptperson: Steffen Barthels als Gärtner,
Verdächtiger
und Opfer.
Märkische Allgemeine,
13. Juni 2006
Rotraud Wieland
"Mit der
,Märkischen Heide´ fröhlich eingestimmt"
Hennigsdorf
- (...) In der katholischen Kirche vom Vorsitzenden des
Seniorenbeirats, Harald Politz, eröffnet, zeigten die jungen
Musiker am
Sonntagnachmittag einmal mehr, was sie gelernt haben. Mit dem Vorspiel
Nr. 1 einer Orchester-Suite von Wolfgang Amadeus Mozart gelang ihnen
ein feierlich beschwingter Auftakt. Den griff Moderator und
Chormitglied Steffen Barthels auf, um die ersten Stücke der
Veltener
Sängerinnen und Sänger anzusagen. Sie
kündeten in Volksliedern von der
Macht der Musik, von Liebe, Sehnsucht und der Schönheit der
Natur. Das
Kammerorchester fügte im Mozart-Jahr ein zweites
Stück dieses
Komponisten an und ließ aus der „Hochzeit des
Figero“ den Grafen ein
Tänzchen wagen.
Der Freie Chor Velten unter der langjährigen
Leitung von Wilfried Jachnow kann mit seiner Klangfülle,
Disziplin und
Ausdruckskraft als einer der besten Laienchöre bezeichnet
werden.
Weniger bekannt ist sein keliner Ableger, der sich „Voce
Libera“ nennt
und in dem fünf Damen und Herren unter der Leitung von Bernd
Gawande
das Repertoire zumeist mit beschwingten Stücken
vervollständigen. Dazu
gehörte am Sonntagnachmittag ein heiterer bäuerlicher
Tanz, die
„Bourree of W.A.“, die der Vater Leopold Mozart
einst für seinen Sohn
geschrieben hatte. Die ließ Bernd Gawande sehr getragen
singen, bis
Steffen Barthels „empört“ nach vorne trat
und um etwas mehr Tempo bat.
Dem kamen die Sänger mit sichtlichem Spaß nach,
ebenso wie sie „The
drunken sailor“, den betrunkenen Seemann, nicht nur singen,
sondern
glucksen, hicksen und kichern ließen, was beim Publikum
natürlich gut
ankam.
Dem setzte das Kammerorchester mit „Pomp and
circumstance“ Nr. 1 von Edgar Elgar ein zum Teil sehr
hymnisches Werk
entgegen, und der Chor, nun wiederum in großer Besetzung,
bewies, dass
er ein ganzes Orchester zu intonieren in der Lage ist. Mit der
„Warnung“ (W. A. Mozart) an die Väter,
ihre jungen Mädchen, diese
Zuckerplätzchen, einzusperren, mit einem beschwingten Lied aus
Dalmatien, dem Gospel „Kum ba ja, my Lord“, sowie
dem „Abendchor“
endete der letzte Teil. Die wehmütige Abschiedsstimmung
durchbrachen
die Sänger gemeinsam mit dem Jugendkammerorchester und der
„Märkischen
Heide“ (...)
Märkische
Allgemeine, 16. Mai 2006
von
Rotraud
Wieland
"Wolfgang
Amadeus Mozart gehuldigt und Wilfried Jachnow geehrt"
Velten
- Es war ein
Konzert
mit Turbulenzen im
Vorfeld, mit daraus resultierenden Umbesetzungen und so voller
Überraschungen.
Dass mit dem in der Turnhalle stattfindenden musikalischen Ereignis der
Genius
Wolfgang Amadeus Mozart in seinem 250. Geburtstag gehuldigt werden
sollte, ging
aus der Programmfolge hervor. Dass es aber auch ein Fest für
Wilfried Jachnow
aus Anlass seines 40-jährigen Chorleiter-Jubiläums
wurde, machte ihn verlegen
und glücklich zugleich. Dabei hatte er nicht nur am
Dirigentenpult gestanden,
sondern bei „Voce Libera“, dem kleinen Chor-Ableger
unter Leitung von Bernd Gawande,
selbst mitgesungen.
Gundula
Goral, Vereinsvorsitzende vom Freien Chor Velten, hielt eine kleine
Laudatio,
in der sie dem Chef dankte für seinen „Enthusiasmus,
uns immer wieder zu noch
besseren Leistungen zu motivieren“. Der Präsident
des Brandenburgischen
Chorverbandes, Karl-Heinz Paula, Ehrenurkunde und Anstecknadel, Ulrike
Gawande
ein von den Chormitgliedern liebevoll zusammengestelltes dickes
„Buch der guten
Wünsche“, und Bürgermeister Heiko Manthey
würdigte und dankte Wilfried Jachnow
für sein Engagement, das sowohl den Chor als auch der Stadt
Velten zur Ehre
gereiche.
Das
Programm, das Wilfried Jachnow zuvor seinem Publikum in der gut
gefüllten
Turnhalle bot, war mit Kompositionen von Robert Schumann, Joseph Haydn,
Felix
Mendelsohn-Bartholdy oder Friedrich Silcher sowohl
Frühlingshaft beschwingt als
auch im zweiten Teil mit den anspruchsvollen Mozart-Kompositionen mit
Schwierigkeiten angereichert. Das betraf die nicht nur die sehr
getragen
interpretierte „Weihe des Gesang“ aus der
„Zauberflöte“, sondern insbesondere
auch das „Ave verum corpus“. Letzteres, ein
manchmal von Leihen-Chören arg
strapaziertes Stück, aber wie es Wilfried Jachnow mit seinen
27 Sängerinnen uns
14 Sängern erarbeitet hatte, das war besonders in den leisen
Tönen
gleichermaßen ausdrucksstark als auch die Seele
berührend. Gleiches galt für
die „Warnung“ und für die Kantate
„Dir, Seele des Weltalls, o Sonne“. In diesem
Stück hatte Karen Rettinghaus von der Komischen Oper Berlin
mit klaren, in den
Höhen warmbleibenden Sopran kurzfristig die Zwischenarie
übernommen, genauso
wie sie zuvor dem Publikum mit „Rusalkas Lied an den
Mond“ von Antonin Dvorák
andachtsvollen Genuss bescherte.
(...)
Lydia Kabus und Wencke Stölzel vom Landessinfonieorchester
Brandenburg traten
mit vier Violin-Solostücken auf, und der Komponist und Pianist
Christian Ernst
gab dem Chor auf dem Klavier mehrmals eine einfühlsame
Begleitung.
Bilder vom
Frühjahrskonzert des Freien Chores Velten gibt es hier
Märkische
Allgemeine,
18.03.2006:
»
Singe, wem
Gesang gegeben - Der Freie Chor Velten 1887 e. V.
hält Traditionen aufrecht
"Der
Hüter des Schatzes"
Märkische
Allgemeine, 21.03.2005:
Velten sang für Koh Phi Phi ...pdf
Velten
Journal 2/2005:
Benefizkonzert zugunsten der
thailändischen Insel Koh Phi Phi war ein toller Erfolg ... pdf