He, was geht ab?Wir singen die ganze Nacht!
Ob jung ob alt ist ganz egal,Musik ist doch für alle da.
Gemeinsam auf der Bühne steh’n,das Leuchten in den Augen seh’n.
Das macht im Chor doch viel mehr Spaß.Drum kommt zu uns, wir singen was.
Geselligkeit in lust’ger Rund,das findet man im Chorverbund.
Die Party steigt, kommt steigt mit ein.Ein jeder wird willkommen sein.
Der FCV probt montags 18:30 Uhr im Rathaus Velten.Wir freuen uns auch auf Neu-Veltner.
Velten singt
Am Samstag, den 26. September, fand in der Ofenstadt Velten ein musikalisches Event statt, bei dem der Freie Chor Velten 1887 e.V. zum wiederholten Male Menschen unterschiedlichen Alters und verschiedener musikalischer Erfahrung durch das Chorsingen zusammenbrachte: Durch „Velten singt“ versammelten sich sowohl der Veltener Chor als auch knapp 100 Interessierte auf dem Marktplatz im Herzen Veltens. Dort leitete der Chorleiter Linus Hohlweg mithilfe zweier erfahrener Musiker, am Keyboard und auf der Cajon, einige bekannte Lieder an, welche von den ringsherum versammelten Menschen chorisch gesungen wurden. Gemeinsam gab die bunte Menge bekannte Lieder wie „Yellow Submarine“, „Über sieben Brücken“ und „Nessaja“ zum Besten. Zwischenzeitlich öffneten sich außerdem einige Fenster der naheliegenden Wohnungen, um die melodischen Klänge ins Eigenheim einzuladen und mit einzustimmen. Der Freie Chor Velten 1887 e.V. erfreute sich zutiefst an der enthusiastischen Beteiligung der neugierigen Passantinnen und Passanten und freut sich auch in Zukunft auf weitere Möglichkeiten des gemeinsamen Musizierens nach ihrem verbreiteten Grundsatz: „Musik macht gute Laune!“.



Autorin, eine junge und begeisterte Sängerin im Chor:
Sinja Hückstädt
Stadtgemeinschaft – Freier Chor Velten: Singen mit allen und für alle
Die Kerzen auf dem Marktplatz flackern im Abendwind, der Wind trägt die Melodien bis in die Wohnungen in den Obergeschossen der umliegenden Häuser. Fenster öffnen sich, Passanten stimmen spontan in die Gesänge mit. Selbst einige Jugendliche stoppen mit ihren E-Rollern, setzen sich zu den Sängerinnen und Sängern, greifen zu den Gesangsheften und singen einmütig bei Nina Hagens „Du hast den Farbfilm vergessen“ genauso mit wie beim Volkslied „Kein schöner Land“, bei „Hey Jude“ von den Beatles oder bei „Kompliment“ von Sportfreunde Stiller. Es liegt ein kleiner Zauber auf diesem ersten, gemeinsamen Singen, zu dem der Freie Chor Velten Ende September eingeladen hat. Es geht nicht um den perfekten Ton, auch nicht darum, dass der Chor den Ton angibt. Es geht einfach um die Freude daran, zusammen zu singen. Eine kleine Bühne, zwei junge Musiker und Chorleiter Linus Hohlweg reichen aus, um die Veltenerinnen und Veltener an diesem Abend zum lauten wie auch mal ganz leisen Singen unter freiem Himmel zu animieren. Rund 80 Sangesfreudige sind gekommen – von der Mutter mit dem Kleinkind bis hin zum über 90-Jährigen. Dass Singen Menschen aller Generationen verbindet, das liegt neben all den schönen Klängen in den anderthalb Stunden deutlich in der Luft. Und so ist es angesichts der stimmungsvollen Atmosphäre dieser kleinen, aber feinen Veranstaltung, die mit Fördermitteln der Stadt unterstützt wurde, schon jetzt ausgemacht, dass es im kommenden Jahr wieder ein gemeinsames Singen geben wird.
Autorin, Stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Velten:
Frau Steinicke-Kreutzer
Unterwegs mit dem Chor – Intro in der Sängerstadt, Refrain im Schloss
Der Übergang vom Sommer zum Herbst bedeutet für den Freien Chor Velten 1887 e.V. immer eins: Schweigen ist Silber, Singen ist Gold! Denn der Wandel der Jahreszeiten liegt für den Chor in einer Phase zwischen zwei prägnanten Zeiträumen. Dabei handelt es sich um das Ende der entspannenden Sommerpause und dem Beginn einer wichtigen Konzertsaison, welche sich vor allem durch die Weihnachtszeit auszeichnet. Um sich genügend ungestörte Zeit zum Proben nehmen zu können und die musikalische Reichweite zu erweitern, ist es sehr hilfreich, die üblichen Probenräume zu verlassen. Dies ermöglicht Auftritte in anderen Städten, intensives Proben mit voller Konzentration und das Stärken der sozialen Gruppendynamik. Um genau diese Ziele zu erreichen, reiste der Chor auch in diesem Jahr an zwei besondere Orte, die sich perfekt zum Proben und Singen eignen – zwei Städte, welche, genau wie die Sängerinnen und Sänger des Freien Chores, tief mit der Musik verbunden sind.
Am 29. August wurde der Chor aus der Ofenstadt von seiner Leidenschaft zur Musik an einen Ort entführt, an dem es kaum besser passen könnte: Der eintägige Ausflug ging in die Sängerstadt Finsterwalde im Süden Brandenburgs. Und es kommt sogar noch besser: Der Grund für diesen Ausflug lag darin, auf dem zweijährlich stattfindenden Finsterwalder Sängerfest einen kleinen Auftritt zu präsentieren. Dabei wurde das begeisterte Publikum, bestehend aus weiteren Chören, Künstlerinnen und Künstlern und interessierten Zuhörenden, von sanften Sommerklängen aus malerischen Stücken wie „Sommerwind“, „Kein schöner Land“ und „Abendlich“ umschmeichelt und zum Träumen eingeladen.


Der musikalisch verbrachte Tag fand sein gelungenes Ende in der Klosterkirche Doberlug-Kirchhain, welche bloß ein paar Minuten von Finsterwalde entfernt liegt. Der Chor durfte in den beeindruckenden Mauern der Kirche einige weitere Stücke vorstellen, darunter unter anderem „Morgenrot“, „Die Rose“, und „Abends treten Elche aus den Dünen“, und kreierte mit dem gemeinsamen Singen deutscher Wiegenlieder einen krönenden Abschluss, der die Zuhörenden zärtlich in den eingeläuteten Abend entließ. Dabei stellten sich alle Chormitglieder mit dem Publikum in der Kirche auf, wodurch sich unterschiedliche Stimmen aus klein und groß, jung und alt, fremd und vertraut, zu einem außergewöhnlichen Klangteppich verwoben. Ein einmaliges Erlebnis, welches nicht so schnell vergessen wird!


Im September ging es für den Veltener Chor erneut auf Reisen – diesmal sogar für mehrere Tage. Vom 11. bis zum 13. September fand, wie jedes Jahr zur ähnlichen Zeit, ein Probenwochenende zum Festigen erlernter Stücke und Ausprobieren neuer Lieder statt. Für dieses Vorhaben haben sich die Sängerinnen und Sänger einen ganz besonderen Ort ausgesucht: Geprobt wurde in den dafür vorgesehenen Räumlichkeiten der Musikakademie Rheinsberg, welche sich im majestätischen Schloss Rheinsberg befindet. Dieses zeichnet sich durch seine idyllische Lage am Grienericksee aus und bietet so einen entspannenden Erholungsort für die Zeit zwischen Chorproben. Im Schloss wurde intensiv und fleißig für kommende Auftritte geprobt, darunter für „Feuer & Flamme“ am 24. Oktober und für das traditionelle Weihnachtskonzert am 13. Dezember.
Das Singen in einem Chor zeichnet sich stets durch engen Zusammenhalt und konstanten Eifer aus – um diese Eigenschaften zu stärken, muss sich gelegentlich Zeit für Fokus und Training genommen werden. Dass der Tag in Finsterwalde und das Wochenende in Rheinsberg zum Erreichen dieser Ziele beigetragen haben, können alle Interessierten an den genannten Terminen bestaunen. Der Freie Chor Velten 1887 e.V. lädt alle musikliebenden, chorfanatischen und neugierigen Menschen dazu ein, zuzuhören und mitzumachen – alle sind herzlich willkommen!
Autorin, eine junge und begeisterte Sängerin im Chor:
Sinja Hückstädt
Teilnahme am Finsterwalder Chorfestival verbunden mit unserer Sommerfahrt
Finsterwalde, Südbrandenburg: traditionsreich, liebenswert, und sangesfreudig.
Sie ist eine Kulturstadt voller Energie. Schon 1901 schmetterte hier ein Chor, „Wir sind die Sänger von Finsterwalde“. Der „Niederlausitzer Anzeiger“ hob den Begriff der „Sängerstadt Finsterwalde“ aus der Taufe.
Am Samstag, 14. Juni 2025 trafen sich die Sängerinnen und Sänger, mit Frohsinn und einem gut einstudierten Programm zur Busfahrt in die Sängerstadt Finsterwalde. Gemeinsam mit den Freunden und Förderern des Chores, folgten wir der Einladung zur Teilnahme am Finsterwalder Chorfestival.
In der 1228 geweihten Kirche des Zisterzienserklosters von Doberlug-Kirchhain, mit ihrer beeindruckenden Ausgestaltung und Geschichte, erlebten wir eine sehr interessante Führung. Zum Abschluss durfte unser Chor das Lied „Altana Trinita“ ertönen lassen, es war ein Ohrenschmaus.
Unter einem Lindenbaum, gab es ein Geburtstagständchen für unseren Vorsitzenden, Hartmut Winkler. Wir sagten Dankeschön für sein Engagement, unserem Chor ein festes Fundament und eine gute Gemeinschaft zu geben. Mit einem Gläschen wurde auf das Wohl und die Gesundheit angestoßen. Zur Mittagszeit kehrten wir in das Restaurant „Waldfrieden“ ein. Das Essen war vorbestellt und so durften wir das leckere Essen kurz nach der Getränkebestellung genießen. Gut gestärkt trafen wir in der Nähe des Finsterwalder Marktplatzes ein.
Auf der großen Bühne sang gerade der Finsterwalder Frauenchor. Der Marktplatz hatte viele Stände mit handwerklichen Erzeugnissen, Imbiss- und Getränkewagen.
Nach kurzem Einsingen ging unser Chor mit dem Programm an den Start. Mit Freude und Lampenfieber betraten wir die große Bühne. Unser Chorleiter, Linus Hohlweg hat uns super instrumental begleitet und die Freude am Gesang mit uns geteilt. Mit den Liedern wie: „Schön ist´s, wenn der Sommerwind weht“, „Hungriges Herz“, „Leuchtet der Morgen“, „Weit übers Meer“ gab es eine gute Resonanz und viel Beifall von den Zuhörern. Viel zu schnell sind die Lieder verklungen. Es hat uns allen viel Freude bereitet und der Beifall ist ein wertvoller Lohn für das Einstudieren der Stücke.
Das Finsterwalder Chorfest bot ein vielfältiges Programm, das sowohl Einheimische als auch Gäste aus nah und fern begeisterte. Es war ein sehr schöner und beschwingter Tag für uns alle. Ein herzliches Dankeschön für die tolle Organisation und Bewirtung. Ein großes Dankeschön an unseren jungen Chorleiter, Linus Hohlweg für seine entspannten Proben mit abwechslungsreichem Repertoire und seinem zeitlichen Einsatz für unseren Chor.
Wir proben montags von 19:30 Uhr bis 21:30 Uhr im Kommunikationszentrum in Velten.
Alle Sangesfreudigen sind herzlichst zu unseren Proben eingeladen.
Autorin engagierte, langjährige Sängerin und Vorstandsmitglied des Chores:
Dietlind Kramm Sängerin im Alt

Freundschaft und Kameradschaft – auch das ist Vereinsleben
Einige Mitglieder des Chores machten sich an einem bunten Herbstvormittag auf um einer Sängerin zu unterstützen.
Nach einer schweren OP, die sie körperlich sehr einschränkte, war sie nicht in der Lage ihren kleinen aber feinen Garten winterfest zu machen. Hecke schneiden, Laub harken, abgestorbene Blumen entfernen standen auf dem Plan. Aber es ging zügig voran: „Viele Hände schaffen ein schnelles Ende“. Zack … alles war schon fertig und erledigt. Der Garten konnte in seinen wohl verdienten Winterschlaf gehen.
Mit einer wärmenden Suppe und heißen Kaffee hat sich unsere Sangesfreundin für die Hilfe bei den Chormitgliedern herzlich bedankt.
Autorinnen und langjährige Sängerin für den Chor:
Daniela Nitz Sängerin des Chores – Tenor



